Klasse 7 a

Die Schneckenforscher

 

Die Klasse 7a entschied sich vor den Sommerferien für ein Klassentier - die Schnecke. Nach den Ferien überlegten die Schülerinnen und Schüler, wie sich die Schnecken wohlfühlen würden und brachten Stöcke, Rinde und Blätter mit. Anschließend richteten sie das Terrarium gemeinsam ein.

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Auch die Pflege der Schnecken stand auf dem Programm. Hierzu teilten sich die Schülerinnen und Schüler selbstständig für die Schneckendienste ein. Jeden Tag erhielten die Schnecken frisches Wasser und Futter. Die Schülerinnen und Schüler säuberten das Terrarium und befeuchten die Erde mit Wasser.

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Bereits bei dem ersten Kontakt begegneten alle Schülerinnen und Schüler den Schnecken mit viel Ruhe und Respekt.

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Eine Menge Fragen kamen auf! Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a erhielten die Möglichkeit, die Untersuchung unterschiedlicher Forscher-fragen selbstständig zu planen und durchzuführen und ihre Ergebnisse zusammenzutragen. Einige Ergebnisse möchte die Klasse gerne durch diesen Artikel mit Interessierten teilen.

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Körperbau und Ernährung

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Die sogenannte Achatschnecke gehört zu den größten Landschnecken der Welt. Sie besitzen zwei Führerpaare mit denen sie sehen, tasten und riechen können. Sie können hell und dunkel sehen. Am liebsten fressen sie Salat und Gurken, aber sie mögen auch Tomaten, Bananen und Möhren.

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An dem Futter beobachteten die Kinder die Fressspuren der Schnecken, die durch die sogenannte Raspelzunge der Schnecke entstehen. Damit kann die Schnecke ihr Futter zerkleinern. Die Schülerinnen und Schülern spürten die Fressbewegungen der Schnecke, indem sie die Schnecken mit Bananenbrei von den Fingern fütterten.


Fortbewegung

Schnecken bewegen sich sehr langsam fort. An der Unterseite des Fußes kann man die wellenartige Bewegung beobachten, die durch die Längs- und Quermuskeln entstehen.

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Großes Staunen kam auf, als die Schülerinnen und Schüler untersuchten, ob Schnecken über spitze Steine, Sand und sogar Messer kriechen können. Denn die Schnecken werden durch ihren Schleim geschützt und können jedes noch so spitze Hindernis überqueren.

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Fortpflanzung

Die älteren und somit geschlechtsreifen Schnecken haben sich während ihrem Klassenaufenthalt fortgepflanzt. Schnecken sind Zwitter. Das bedeutet, dass sie sowohl männlich als auch weiblich sind.

Die Schülerinnen und Schüler beobachteten, wie die Eier zunächst im Gehäuse der Schnecken heranwuchsen. Durch das Atemloch, welches sich direkt am Gehäuse befindet, kann man nämlich in das Gehäuse mit allen wichtigen Organen der Schnecke hineinschauen. Deshalb ist es auch so wichtig, dass das Gehäuse niemals beschädigt wird.

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Anschließend wurden die Eier von den Schnecken unter der Erde vergraben. Aus den kleinen Eiern schlüpften dann die Schneckenbabys. Sie kommen schon völlig selbstständig mit einem Gehäuse zur Welt und ernähren sich in den ersten Tagen von ihrer Eierschale. Auch die weitere Entwicklung konnte von den Schülerinnen und Schülern beobachtet werden.

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Für unser Ökosystem haben die Schnecken auch eine große Bedeutung. Sie sind eben nicht nur lästige Salatvernichter. Schnecken tragen nämlich Pflanzensamen weiter und sorgen so für die Ausbreitung von Pflanzen. Außerdem vernichten sie Laub und abgestorbene Pflanzen und tragen so zu unserem ökologischen Gleichgewicht bei.

 

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