Themenwoche: Umwelt- und Naturschutz

Im Mai 2019 haben wir in unserer Themenwoche in der ganzen Schule über den Umwelt- und Naturschutz gesprochen und praktisch dazu gearbeitet.

Bienensterben, Feinstaubbelastung, Fahrverbote für Dieselfahrzeuge, Verschmutzung der Meere durch Plastikmülle und die spürbare Klimaveränderung - eine Vielzahl von Themen werden im Moment überall diskutiert. Die Sorgen ums unsere Umwelt und das Klima nehmen auch unsere Schüler*innen sehr bewusst wahr. Deshalb greifen wir diese Fragen fächer- und klassenübergreifend in unserer Themenwoche vom 6. - 17. Mai auf, um für alle Schüler unserer Schule einige besonders eindrückliche und wichtige Aspekte in den Vordergrund zu rücken, zu erklären oder auch ganz konkret etwas zu tun und das eigene Handeln zu überdenken. Hier findet ihr die Themenliste für unsere Umweltwoche.

Die Ergebnisse der Arbeit aller Lerngruppen können ab Freitag, den 24. Mai in den Fluren der Schule besichtigt werden. Bilder aus den Gruppen folgen.


Die Klasse 5 b erfährt, wie viel Plastikmüll in unserem Alltag anfällt:

Plastikmüll verdreckt auch das Meer

Wir haben mal versucht zu zeigen, wieviel Müll jeder Mensch in einem Jahr produziert. Im Internet findet man dazu ganz viel Statistiken und Bilder.

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Wir sind in den Supermarkt gegangen und haben uns einen Überblick verschafft. So viel haben wir gar nicht eingekauft, aber…

…so ein großer Haufen Müll ist entstanden, als wir unseren Einkauf ausgepackt haben.

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Und das ist alles Plastikmüll, der nur ganz schwer verrottet und leider ganz oft in der Natur oder im Ozean landet.

Wir haben überlegt, was wir selbst etwas tun können, damit etwas weniger Müll entsteht. Es wäre z.B. besser, Tüten zu nehmen, die aus Stoff sind. Diese Tüten sind zwar etwas teurer, aber man kann sie ganz oft wiederverwenden und schmeißt sie nicht weg. In manchen Supermärkten gibt es sogar Netze für Obst und Gemüse. Dann braucht man nämlich auch keine Plastiktüten mehr. Und in machen Supermärkten kann man sogar seine eigenen Verpackungen mitbringen.

Vielleicht können wir so die riesige Menge an Plastikmüll ein wenig verkleinern!


Die Klasse 8 b sorgt sich um das Wohl der Bienen:

"Wir tun etwas für den Lebensraum der Bienen!"

Wildbienen sind sehr wichtig. Sie bestäuben sehr viele Pflanzen. Erst nach der Bestäubung wachsen Samen für neue Pflanzen und z. B. Äpfel, Birnen oder Tomaten.

Es gibt leider immer weniger Wildbienen.

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Ein Grund dafür ist die Verwendung von giftigen Pflanzenschutzmitteln (Pestiziden).

Außerdem gibt es nicht genug blühende Pflanzen. Deshalb wird es für Bienen immer schwerer, Nektar und Pollen zu finden.

Und es gibt viel zu wenig Nistmöglichkeiten, in denen Wildbienen ihre Eier ablegen können.

Deshalb haben wir, die Kl. 8a, ein Blumenbeet angelegt, damit die Wildbienen Nektar und Pollen finden. Dafür mussten wir 320 Liter Blumenerde und 150 Liter Sand in einen alten Sandkasten schütten und gut vermischen. Dann haben wir Sonnenblumen, Malve und Ringelblumen eingepflanzt.

Und wir haben auch noch Nisthilfen aufgehängt, damit die Wildbienen in die Nisthilfen ihre Eier ablegen können.

Es wäre gut, wenn ihr auch helfen würdet!


Klasse 10 a bei Fridays for future - Besuch einer Demonstration in Dortmund

„ ... wichtig, dass wir dabei waren!“

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Das ist die Meinung von Jan (17) zur Teilnahme unserer Klasse an einer Demo von Fridays for future. Am 10.5.2019 nahmen wir an der Demonstration zum Klimaschutz im Rahmen unserer Themenwoche „Umwelt“ teil. Die Schüler*innen berichten:

"Wir starteten gemeinsam mit dem Zug von Hagen in Begleitung unserer Lehrer, Frau und Herr Osterhaus. In Dortmund ging es dann von HBF zum Platz der Synagoge, wo der Treffpunkt für alle war. Als wir dort ankamen, befanden sich dort zunächst nur wenige Menschen. Wir hörten einer Schülerin zu, wie sie über den Klimawandel sprach, einige Jugendliche verteilten Zettel mit dem Aufruf zur Europawahl und zur nächsten Demonstration.  

Der Platz füllte sich immer mehr und schließlich gingen wir zusammen mit der Menschenmenge durch die Stadt und demonstrierten gemeinsam, Polizisten fuhren auf dem Motorrad vorweg und ganz am Schluss. Viele Schlachtrufe ertönten wie z.B. „Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Zukunft klaut.“

Es kamen immer mehr Menschen hinzu, Schülergruppen oder auch einzelne Personen – der Zug ging durch die Einkaufszone der Innenstadt und es war eine friedliche Stimmung. Am Ende versammelten wir uns noch gemeinsam auf einem anderen Platz, wo ein junger Mann eine kurze Rede hielt."

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